B.A. thesis

It’s not art as such but … bachelor thesis published:
http://digibib.hs-nb.de/resolve?id=dbhsnb_thesis_0000000787

Perusing the paper again, I am thinking about how social work studies are liberal art studies in the true sense of the word – that is, liberal. There are few studies that cover such a variety of humanities (and other subjects as well, like business economy). Besides, I was lucky to have more choices at Neubrandenburg than is probably usual within the present bachelor-master frame.

In the thesis I’m exploring the possible relationship of Kohutian depth psychology to clinical social work. The greatest part goes to a broad-view presentation of said Kohutian depth psychology.

Here’s a longer synopsis in German:

“In der vorliegenden Arbeit wird die Selbstpsychologie Heinz Kohuts in wesentlichen Punkten dargestellt. Die Darstellung erfolgt unter der Perspektive, inwiefern die Selbstpsychologie für den Sozialarbeiter in der klinischen Sozialarbeit von Bedeutung sein kann. Um dieser Zielstellung zu folgen, ist die Arbeit in drei Teile gegliedert.

Im ersten Teil wird die klassische Metapsychologie Freuds rekapituliert. Sie wird als unabdingbare Verstehensgrundlage für die Selbstpsychologie Kohuts gekennzeichnet. Die Konzepte der Libido, des psychischen Apparats und der psychosexuellen Entwicklung werden umrissen. Ebenfalls wird zurückverfolgt, wie Freud zuerst den Begriff des Narzissmus einführte und wie er ihn verstand. Wie erwähnt wird, ist es der Begriff des Narzissmus in seiner Bedeutung der Selbstwertregulation, der zentral für die Selbstpsychologie ist.

Im zweiten Teil erfolgt zuerst eine Beschreibung der entscheidenden Konzepte der Selbstpsychologie: des Kernselbst, seiner dualen Struktur und der Selbstobjekte. Daran schließt sich die selbstpsychologische Erklärung verschiedener psychischer Störungen an, die dem klinischen Sozialarbeiter im Umgang mit psychosozialer Not begegnen können. Die Erklärungen der Störungsbilder werden vergleichend mit den Erklärungen Freuds in Bezug gesetzt. Kohut selbst bediente sich dieser kontrastierenden Darstellung. In der vorliegenden Arbeit wird der Kontrast ständig ausgebaut, um das besondere tiefenpsychologische Profil der Selbstpsychologie erkennbar zu halten.

Der dritte Teil der Arbeit untersucht, wie die selbstpsychologische Analyse, die die Heilung von psychischen Störungen anstrebt, die Arbeit des Sozialarbeiters in ihren Heilungsprozess einordnen kann. Es stellt sich die Frage, ob der Psychoanalytiker Heinz Kohut dem klinischen Sozialarbeiter zugestanden haben könnte, als analytischer Therapeut wirksam zu sein. Zu diesem Punkt wird die Ansicht Miriam Elsons zu der betreffenden Frage wiedergegeben. Es zeigt sich, dass nach ihrer Rezeption Kohuts die klinische Sozialarbeit in allen Arbeitsfeldern dem Sozialarbeiter Raum für die Eröffnung eines genuin analytischen Therapieprozesses bieten kann. Diese Lesart Elsons wird in Teilen kritisiert. Es wird der Schluss gezogen, dass Arbeitsfelder, die auf die Arbeit mit Gruppen zielen, kaum die Umstände bieten können, die zur Etablierung eines vollständigen analytischen Therapieprozesses Voraussetzung sind.”

It’s really quite the teaser…

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